Abschluss"training"
Wie schon angekündigt bestand meine einzige sportliche Tätigkeit neben dem Spinning am Dienstag in einem lockeren Läufchen gestern Abend am Rhein entlang: gerade mal ein knappes Zehntel der am Sonntag anstehenden Strecke. Und wie ich da so lauf', kommt es mir die Vorstellung gar nicht so drastisch vor, dasselbe am Sonntag zehnmal zu absolvieren. Mal schauen, wie lange dieser Eindruck vorhält.Ich habe nochmal ein Bild (hier links) vom letzten Jahr herausgekramt, das zeigt, wie der Teich im Steinigbachtal bei Boppard so richtig dicke zugefroren war um diese Jahreszeit, so dass der blaue Himmel sich herrlich darin widerspiegelte.
So, morgen früh steig ich in den Zug und bin erst am Sonntagabend frühestens wieder am Netz. Kann also ein bisserl dauern mit meinem Bericht hier.
75 Kilometer durch Eis und Schnee
Das Motto will sich wohl bewahrheiten, wie es momentan ausschaut. O weh! Nach der relativ langen milden Klimaperiode zumindest hier am Rhein, bin ich völlig entwöhnt, was solcherlei Verhältnisse angeht. Ich habe mir daraufhin mal mein Trainingstagebuch vom vergangenen Jahr angeschaut. Da bin ich im Januar und Februar ständig bei solchen Verhältnissen, d.h. bei Schnee und z.T. Eis und Temperaturen um Null oder darunter, auch lange Strecken gelaufen. Doch dieses Jahr? Aber was jammer ich: da muss ich jetzt wohl durch Das Blaue sind übrigens die negativen Nacht-Temperaturen. Aber NO3 heißt immerhin Schiebewind für die Läufer!
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Cartoon des Tages
Nee, bestimmt nicht. Feiern alle Rosenmontag — puh! |)
Lokalkolorit
Für diese Woche reicht's mit dem Training. Nachdem ich gestern mit Bernd nochmal die 22er-Runde vom letzten Sonntag abgelaufen bin (wir erinnern uns: der Mann muss wieder trainieren weiter »
Safran!
Und dann gleich: Schweiz und Safranrisotto! Das war es, was mir beim Anblick von Heinz' nettem Blütengruß zum Weblog-Geburtstag einfiel, auch wenn da eher vom Schwarzwald die Rede war. Dies bestätigt bestimmt den Eindruck mancher Leser, dass es hier hauptsächlich ums Essen geht, phasenweise jedenfalls. Aber schließlich ist der Treibstoff ja auch wichtig für's Fortkommen. Und wer jetzt immer noch nicht weiß, woher diese Assoziationskette vom Krokus über Safran zu Schweiz und Risotto kommt, der kann ja gerne mal hier bei der Zunft zu Safran Luzern nachlesen. Jedenfalls gab's gestern Abend seit langem mal wieder ein sehr leckeres Safranrisotto, was mir einen Tag nach dem 25km-Lauf vom Mittwoch sehr gut getan hat. Merkwürdigerweise setzt bei mir der »Hunger danach« immer erst einen guten Tag später ein.weiter »
Wir feiern Geburtstag, mein Lauflog und ich
Denn vor genau einem Jahr gab es die ersten Beiträge von mir an dieser Stelle. Damals ahnte ich nicht, welchen Zuspruch einmal mein Online-Trainingserlebnis-Buch finden sollte. Umso mehr freut es mich heute, dass es hier so munter zugeht.Wenn ich mir die erste Seite der Eintragungen so anschaue, fällt mir gleich wieder ein, was wohl ein Teil des Erfolgsgeheimnisses ist: Bilder! Von Bernd, dem ersten kritischen Leser, hatte ich gleich zu Anfang den entscheidenden Hinweis bekommen, es müssten Bilder her, damit die Leute gucken mögen (und dann hinterher vielleicht sogar lesen). Das wiederkehrende Format war ja dann schnell gefunden und Motive gibt es eh jede Menge — im Zweifelsfalle mich
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Zwiesprache
Es wurde höchste Zeit, mit mir selber etwas energischer Zwiesprache zu halten. Ich will im Mai den Rennsteig laufen, habe dazu einen schönen Trainingsplan ausgearbeitet, an den ich mich aber eher weniger halte. Das ist Punkt eins. Punkt zwei ist: es wird nun auch sehr offensichtlich, denn über die Kilometerliga, der ich als Steppenhuhn beigetreten bin, ist Punkt eins praktisch für jedermann nachvollziehbar. Punkt drei ist schließlich, dass ein Rennsteig-Einsteiger namens onlystardust (aka Christian) nun offen mit einem Tool zum Kumulieren seiner im Training gelaufenen Höhenmeter droht. Da werden meine eigenen psychologischen Waffen gegen mich gekehrt — baeh!weiter »
Weinstraße ist gebucht
Nach einem Anfall von Torschlusspanik habe ich uns heute auch online angemeldet. Seit meinem gestrigen Artikel hier im Lauflog werden die Veranstalter sich über den abrupten, dramatischen Anstieg der Online-Meldungen sicherlich wundern Heute war herrliches, wenn auch kaltes Wetter hier, was ich, nur eingeschränkt sportlich, zur Vorgartenpflege genutzt habe: Unkraut zupfen ("Wehret den Anfängen!"), noch einige tote Zweige aus den Büschen schneiden, eine von einem bösartig wendenden Fahrzeug verstümmelte Kugelzypresse wieder richten — und das alles unter kritischer Beobachtung.
Schilder und andere Hinweise
Laufen bildet. Die Strecke meines heutigen Laufs führte mich in inzwischen schon bewährter Manier zunächst hügelaufwärts — diesmal über das Mühlental hinüber nach Schauren und dann zum Jakobsberg —, um mich dann hügelabwärts durch die Weinlagen am Bopparder Hamm kurz vor Boppard am Rhein entlang den etwa 10 Kilometer langen und flachen Heimweg antreten zu lassen. Bergab verliert man serpentinisch rasch an Höhe. Den Schwung konnte ich unten angelangt aber leider nicht nutzen, denn eine Schranke verwehrte mir und einigen Fußgängern die Überquerung der Gleisanlagen. Und weil wir gleich auf zwei Züge in nicht ganz so enger zeitlicher Folge warten mussten, blieb ausreichend Zeit, dieses Hinweisschild an der Sprechanlage zu betrachten.weiter »
Sie redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen
Bevor hier jemand annimmt, ich sei etwas wunderlich geworden: den Kälbern musste ich auf meiner ersten Runde erklären, dass ich leider die Kamera nicht dabei hatte und später noch einmal vorbeikommen würde; bei den Pferden auf der Koppel in Schauren musste ich mich entschuldigen, dass ich wieder einmal keine Karotten dabei hatte; und »meine« vier Schafe an der Antoniuskapelle waren ausgebüxt und ich musste sie doch zumindest in ihrer Flucht Richtung Heimatweide bestätigen, als sie vor mir davonliefen. Also alles ganz normal.Die Kurvendiskussion aus meinem letzten Beitrag habe ich mir heute zu Herzen genommen. Wenn ich schon lax bin im Einhalten meines Trainingsplans — ein Dreißiger wäre ja gestern fällig gewesen, aber da hat es so scheußlich genieselt —, dann will ich doch wenigstens die Einheiten, die ich tatsächlich laufe, auch vernünftig gestalten. Für mich heißt das: auf alle Fälle Hügel einbauen. Denn ich bin leider nicht so ein begnadetes Naturtalent, das die Steigungen einfach hinauffliegt. In meinem vorigen Leben war ich ganz sicher keine Bergziege, nein. ich muss die Hügel schon trainieren.
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Noch mal Kurven
In den letzten Tagen war ich viel unterwegs: in Köln, im Hunsrück, im Westerwald, im Siebengebirge, allerdings meist mit Bahn/Auto und nicht so sehr zu Fuß. Und weil nun auch noch heute der Himmel trübe ist, veröffentliche ich an dieser Stelle einfach das Höhenprofil vom letzten Sonntag mit ebenso sonnigem Hintergrund. Das tut der Seele gut und die Rennsteig-Aspiranten können mich mal wieder um meine Laufstrecke beneiden Man sieht übrigens sehr schön, wo ich wohl am Rhein entlang unterwegs gewesen sein muss, oder?
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Launische Natur
Eigentlich hätte ich ja gestern vorgewarnt gewesen sein müssen (jaja: hätte, müssen...), denn am Vormittag waren die Graupelschauer nahezu waagerecht ums Haus gefegt und am Mittag hatte Gabriela von den Wetterkapriolen berichtet. Beim Start unter weiß-blauem Himmel in den Nachmittagslauf hinein hatte ich nur Augen für die Sonne, sollte aber schon eine knappe halbe Stunde später mehr als froh und dankbar sein, das Fleece-Stirnband für alle Fälle eingesteckt zu haben.Andernorts zeigte sich die Natur in der vergangenen Woche auch recht launisch. Mutter Hase lag tot im Park, wo, Glück im Unglück, eine Bekannte meiner Freundin das Junge neben ihr fand und mit heim nahm, um es fortan mit Katzenaufzuchtmilch hochzupäppeln. Muss eine Seele von Mensch sein, wer es auf sich nimmt, wochenlang jeden Tag x-mal Miniportiönchen zu füttern.
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Letzte Rodgau-Nachbetrachtung
Ute lag mit ihrer Vermutung goldrichtig: der trocken erstarrte Matschdreck fiel einfach ab. Mit ein bisschen Nachhelfen jedenfalls: gegen den Schuh klopfen, bürsten, anschließend Straße fegen. Hier zum Vergleich ein Vorher-Nachher-Foto.So konnte ich gestern, klug geworden aus dem vorangegangenen Berglauf-Versuch, flach am Rhein entlang feststellen, dass die Schuhe von ihrer Funktionsfähigkeit nichts eingebüßt haben, nur die Läuferin ein bisschen.
Das größte Glück der Erde...
...liegt auf dem Rücken der Pferde, so heißt es. Als Strohwitwe für eine Woche suchte ich natürlich außer Haus nach dem Glück weiter »
Neues Treiben
Neues Treiben allerdings weniger bei mir als vielmehr in der Natur. Frohgemut ob des gut überstandenen Wochenendes wollte ich heute meine Beine wieder munter den Berg hinauf in Bewegung setzen. Allerdings hatte ich meinen Erholungsgrad wohl leicht überschätzt. Beim Gehen, Putzen, Vortraghalten fand ich mich zwar noch ganz geschmeidig, beim Bergaufjoggen dann aber nicht mehr. So bin ich denn wechselweise ins Wandern und Traben verfallen und habe dabei die angenehm warme (15°C!) Luft genossen. Der Ausflug hat mich die ersten Schneeglöckchen finden lassen — so hat er sich doch voll gelohnt.Nachtrag zu Rodgau und dem neuen Lauflog
Harald hat mich vor dem Start digitalisiert. Danke für das Foto, Harald!Heute, Tag zwei nach Rodgau, bewege ich mich schon wieder völlig springlebendig ohne irgendwelche Wehwehchen: schön! Das Tempo war wohl langsam genug.
Mir und anderen ist aufgefallen, dass in der Kommentar-Box momentan nicht etwa die eigenen Absenderdaten als Vor-Einträge bei Name, Email, URL stehen, sondern ärgerlicherweise diejenigen des Vor-Kommentators. Das ist keineswegs ein gewolltes Feature und bereits bei den Entwicklern als Nachforschungsauftrag eingetütet. Bis die Lösung kommt, seid bitte ein bisschen nach- und umsichtig. Und wenn doch mal jemand aus Versehen »unter falscher Flagge« kommentiert, kann ich's auch wieder richten.
Das Foto von Harald ist in Wirklichkeit ein Gruppenbild mit Herrn Kobus eingerahmt von den Damen Weiß und Pfaff:
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Doch wehe, wenn sie losgelassen...
Ein rundum gelungener Lauftag, meine Rodgau-Unternehmung, so viel sei schon vorab bemerkt. Hinfahrt fast schon im Hellen, Rückfahrt fast noch im Hellen: was kann sich ein nachtblindes Laufhuhn denn mehr wünschen? Nun ja, vielleicht eine Autobahnsperrung weniger für die Hinfahrt, aber schließlich kam ich doch für meine Verhältnisse mit relativ viel Luft an in der Turnhalle von Rodgau-Dudenhofen. Und die Ausgabe der Startnummern verlief sehr zügig dank des offenbar gut eingespielten Helferteams vom RLT Rodgau. (»Welche T-Shirt-Größe hätten Sie denn gerne? Bestimmt 'S', nicht wahr?« — Sabine perplex.)Und da waren sie auch schon alle, die Steppenhühner, Harald, Manfred, Gabi, Helmut, Ute Pf. und und und, und alle in fröhlicher Vor-Start-Stimmung. Auf dem kurzen Fußweg zum Start dann viele fragende Blicke gen Himmel: drohen Niederschläge, starker Wind?
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Nur keine Panik!
Es handelt sich nur um die angekündigte Umstellung meines Lauflogs auf die neue Weblog-Software, weshalb ich alle älteren Artikel komplett archiviert habe. Momentan sieht es daher auf dieser Seite noch ein bisschen leer aus, aber das wird sich mit den kommenden Berichterstattungen schnell ändern. Um meine treue Leserschaft keinem allzu großen Schock auszusetzen (und auch, weil ich's doch wirklich mag), habe ich das Design im wesentlichen unverändert gelassen. Es sind nur ein paar neue Dinge hinzugekommen, u.a. am rechten Rand, die sich im Laufe der Zeit sicherlich selbst erklären, vor allem aber die lange und auch von mir heiß ersehnte Vorschaufunktion. Was ist außerdem neu oder anders?
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