Treffen unter Mandelblüten

baumblüte am rhein Heinz hatte gefragt: unter welchem Mandelbäumchen treffen wir uns in Bockenheim am nächsten Sonntag. Und: wie um alles in der Welt erkennen wir uns? Inzwischen weiß ich, dass die Mandelblüte in Bockenheim ein ganz besonderes Ereignis ist. Und dank der relativ lang anhaltendenen Kälte in diesem Jahr wird es uns vielleicht vergönnt sein, die Mandelblüte während des Laufs noch Anfang April zu erleben.

Was das Erkennen angeht: schön wäre es ja, wenn wir einen Treffpunkt etwa eine halbe Stunde vor Start in der Nähe vom Start ausmachen könnten. Leider kenne ich Bockenheim nicht und weiß nicht, was in unmittelbarer Nähe von Start/Ziel (Haus der Dt. Weinstraße) ein geeigneter Treffpunkt wäre. Ich hoffe auf Vorschläge von Euch!

Und wie wir uns alle erkennen?
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Besuch bei der neuen Nachbarin

fremdelt noch ein wenig Heute gibt es überhaupt gar keinen Trainingsbericht, sondern nur einen Bericht vom Klinikbesuch. Da ich aber nicht wie florianmauer.de eine eigene Rubrik »Verletzung« einrichten will — wo kommen wir denn da hin? liest sich ja dann, als seien noch mehr davon geplant! —, läuft das heute eben auch unter »UltraTraining«.

Mit meinem Statement von gestern »Zum Ausgleich zwackt die rechte Wade, aber das wird morgen während der 600 Autobahnkilometer auskuriert.« lag ich dann doch nicht so ganz richtig. Zumindest veranlasste uns ein etwa handtellergroßer Bluterguss unterhalb der zwackenden Stelle auf dem Rückweg heute zu einem Einkehrschwung in die chirurgische Ambulanz. Nicht dass ich mit etwas soooo gravierendem gerechnet hätte, aber die orthopädische war heute, am Sonntag, nicht besetzt.
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Durch's Schwarze Tor zu den Teufelslöchern

think pink! Hier ging's heut' lang. Hatten mich die Höhenmeter vor zwei Wochen noch geschreckt, war mir diesmal alles egal — jedenfalls vor dem Lauf. Wichtig nur, insbesondere für meinen persönlichen Begleiter und Rennsteig-Verpflegungsstand-Tester, dass heute deutlich über 30 Kilometer zurückgelegt wurden, die der Verpflegungsstand-Tester zu Trainingszwecken natürlich auch mit Unterwegs-Verpflegung bestritt, während ich wie üblich die Null-Diät während des Laufs bevorzugte. Wichtig auch, den langen Lauf heute zurückzulegen, da wir beide morgen unbedingt eine Wohnungsbesichtigung im europäischen Ausland durchführen müssen. Da verzichten wir doch sogar auf die Premiere-Konferenzschaltung :D

Kalt war es aber immer noch, und das trotz herrlichsten Sonnenscheins, …
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Frühling? Viel zu kalt!

forsythie Seit letztem Wochenende blüht hier einfach alles, obwohl es noch ziemlich kalt ist. Das hat mich dann auch dazu verführt, frühlingshafte Laufbekleidung in den Kofferraum zu packen, die ich auf dem Heimweg gegen Abend zum Einsatz bringen wollte. Aber dann: nein — brrr! Viel zu kalt! Also doch nach Hause und die warmen Sachen angezogen. So reichte es heute für fünf schnelle Kilometer am Rhein entlang. Zustandsbericht: alles in Ordnung, auch wenn ich den Eindruck habe, neue Einlagen zu brauchen, um das unrunde Gefühl linksseitig aus der Welt zu schaffen. Kein Problem also, sondern eine lösbare Aufgabe :-)

Nun aber noch mein Erlebnisbericht von gestern Abend. Es begab sich gegen 21 Uhr …
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Ganz der Großvater!

reto - frisch auf der welt An dieser Stelle ein ganz herzliches Willkommen auf dieser Welt an Reto Benedikt! Heinz hatte ja schon ganz stolz und glücklich berichtet und mir dann auch das wichtige Bildmaterial zukommen lassen, damit wir nun alle selber entscheiden können, wie es um die Ähnlichkeit von Großpapa und Enkelsohn bestellt sein mag. Was soll ich sagen: die Nase ist doch eindeutig der Opa!
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42 — die Antwort auf alle Fragen

sabine als zweiundvierzig So auch diesmal. Welche Startnummer? Die 42. Wieviele Runden richtig »rund« gelaufen? 42. So bewahrheitest sich mal wieder: 42 - die Antwort auf alle Fragen.

Nun aber mal von vorne: die Anreise über Berndorf (Besuch bei Mutti) sehr lohnenswert, nicht nur kulinarisch, wie vielleicht einige vermuten, sondern auch den Rotwein betreffend ;-) Letzteres soll schonmal mit dem latenten Trainings- und Schlafdefizit der letzten Wochen und dem schlecht kalkulierten Abstand zwischen LüHa und Rotenburg von nur drei Wochen Ausrede genug sein für eine nicht ganz durchgestandene Veranstaltung. Die ansonsten aber allem Unwetter zum Trotz genial war. Das begann schon mit dem »geselligen Beisammensein« unter Steppenhühnern am Vorabend, was im besten Sinne dieser Redewendung zu verstehen ist, und setzte sich bei einem gut gelaunten Frühstück (gibt's sowas?) fort. Dazwischen lag allerdings eine sehr stürmische Nacht…
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Liebesspiele

im zarten morgenrotDieser Artikel sollte ja eigentlich einen ganz anderen Titel tragen, eher so etwas wie »Ansage!« vielleicht, und auch ganz anders bebildert sein, eher so wie dermaleinst vor dem Berlin-Marathon, nur eben mit Metern, nicht mit Zeiten. Doch zum einen finde ich dieses herzige Pärchen hier viel zu reizend, um es meiner geneigten Leserschaft vorzuenthalten. Zum anderen finde ich mich für einen echten Wettkampf gerade nicht so wohl präpariert. Also bleibt es jetzt eher beim Motto »sex sells« ;-)

Im Gegensatz zur lang- und mittelfristigen Vorbereitung läuft die wettkampfnahe Vorbereitung übrigens hervorragend: morgen, Freitag, am Nachmittag direkt vom Job aus Abfahrt gen Nordhessen, um von Mutti so richtig schön bekocht zu werden. Dann…
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Jeder Triumph will vorbereitet sein

auch ein triumph So steht es schon in dem Foto- und »Material-«Album geschrieben, das mir Bernd 1997 zum Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen nach damals glücklich überstandenem Hochwald-Halbmarathon zusammengestellt hatte. Als jetzt die Urkunde vom 50-km-Lauf in Rodgau eintrudelte und ich sie in diesem inzwischen funktional erweiterten Album abheften wollte, bin ich wieder über diesen Spruch gestolpert. Nach einigem Überlegen gelangte ich aber zu der Auffassung, dass das nicht das Motto dieser Woche und des kommenden Wochenendes sein wird, ich mir den Spruch aber für passende Gelegenheiten in nächster Zukunft vormerken will.

Aber was hat es nun mit diesem Triumph-Bild auf sich? Nein: es handelt sich definitiv nicht um ein Portrait von Sabine aus fetteren Jahren :D
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Mein erster Zitronenfalter 2004

zitronenfalter-männchen So ein prächtig gelbleuchtender Falter hat mich den heutigen Lauf als ersten richtigen Frühlingslauf des Jahres 2004 erleben lassen, und das ausgerechnet am Tag des Bienwald-Marathons, wo ich im letzten Jahr auch schon meine ersten Zitronenfalter gesichtet hatte. Die Natur ist ungemein zuverlässig! Die Begegnung dieses Jahr fand im Mühlental gegen Ende unseres langen Laufs statt — nochmal ein schöner Lichtblick nach den bereits schönen Aussichten von der Höhe hinab ins Rheintal im Sonnenschein.

Bernd und ich hatten uns kurzfristig nach den ersten Kilometern entschlossen, von der geplanten Strecke abzuweichen und nicht das Steinigbachtal hinab- und das Mörderbachtal zu den Teufelslöchern wieder hinaufzulaufen. Mir grauste einfach vor den 1000 Höhenmetern heute.
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Bevor wir den Winter ganz und gar vergessen...

im bayerischen wald … noch ein letzter Blick auf eisig-schöne Erscheinungen.

Heinz hat drei sehr schöne Fotos geschickt — verbunden mit einem kleinen Rätsel, das ich Euch gerne noch weiter auftragen möchte, bevor wir alle nicht mehr wissen, wie Winter ausschaut, sich anfühlt und schmeckt :-)

Der nächste Beitrag wird dann vielleicht schon von fast sommerlichen Eindrücken handeln? Hier aber erstmal zum Rätsel:


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Weiße Pracht? --- So ein Sch...

unschuldig-weiße anthurieGegen die Farbe Weiß als solche habe ich ja gar nichts. Bei meinem Nachnamen darf ich das auch gar nicht. Und manche Dinge sehen ja auch nur weiß richtig schön aus: Schneeglöckchen zum Beispiel oder Perlen oder Eisbären. Aber ich bin kein Eisbär, genausowenig wie ich ein Schneeglöckchen bin oderoderoder… Und so langsam geht mir die dusselige Schneefallerei auf die Nerven. Deshalb bin ich gegen die Fortsetzung des Winters über seinen ihm angestammten Rahmen hinaus, insbesondere gegen die Fortsetzung von Schneefällen zu Trainingszeiten — jawoll!

Warum mich das gerade so umtreibt? Hintergrund ist meine Vorbereitung für Rotenburg. Diese Woche will ich ein angemessenes Trainingspensum hinlegen.
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Nochmal Kilometerliga

da laufen die steppenhühner Aufmerksamen Besuchern wird es nicht entgangen sein: seit fünf Minuten gibt es den aktuellen Stand »meiner« Mannschaften bei Olzos Kilometerspiel hier links in der Leiste zu sehen. Mit meinen lächerlichen 26 Trainingskilometern aus der letzten Woche bin ich aber sicherlich nicht für Platz 1 verantwortlich ;-)

Ich habe eine Weile hin- und herüberlegt, ob ich das überhaupt hier aufnehmen soll, weil sich das Ganze schon zu einer ziemlichen »Kilometerfresserei« ausgewachsen hat, so ohne Blick für die Schönheiten der Natur. Aber andererseits find ich es gar nicht so schlecht: toben wir uns doch ordentlich aus hier, um dann Steps VirtuTEL so richtig genießen zu können :D

Laufend leidend?

an der quelle Na, wir wollen mal nicht gleich übertreiben, aber ein bisschen leidend war ich dann gestern doch bei meinem ersten Laufversuch seit LüHa. Aber ich war ja nicht allein unterwegs. Bernd begleitete mich die 26 Kilometer, und bekanntlich ist geteiltes Leid ja halbes Leid.

Mit nur einer Spinning-Stunde am Mittwoch und sonst ganz ohne Training über die letzten Tage glaubte ich, dem Ruhebedürfnis meines Körpers ausreichend genüge getan zu haben, doch stellte sich das als Trugschluss heraus. Schon der Bergauf-Teil bis Hünenfeld (ca 350 Höhenmeter am Stück) ließ mich meine Muskeln, vor allem den Gluteus maximus, wieder so deutlich wie ehedem in Hamburg-Rahlstedt spüren. Bergab lief's dann viel lockerer, aber fehlte dann doch die Getränkezufuhr unterwegs. Mal abgesehen von einer frisch sprudelnden Quelle in Boppard war es eher eine trockene Veranstaltung, auch wenn das nachfolgende Foto anderes verheißen mag.
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Vom Watzmann bis zum Kap Arkona

dies ist nicht der watzmann Unter diesem Motto steht der vom Bundesamt für Naturschutz und anderen Verbänden ins Leben gerufene Naturathlon 2004. Als Schirmherr fungiert Jürgen Trittin. Im Gegensatz zu den derzeit sehr beliebten virtuellen Etappenveranstaltungen im Netz handelt es sich hierbei um eine »echte« Sportveranstaltung. Dabei geht es hauptsächlich (2700 km lang) per Fahrrad durch Deutschland, aber an jedem Etappenort sind offenbar noch jede Menge anderer »Natursportarten«, also auch Laufen, Schwimmen, Rudern, Ballonfahren etc., geplant. Am Casting werde ich als Spinnerin ;-) nicht teilnehmen, aber für den Etappenort Boppard habe ich mir den Termin schonmal vorgemerkt: 21. September. Vielleicht kann ich mich da ja ein wenig beteiligen?

Nur noch 14 Tage

hinweisschild im park Mein Zeitgefühl, zumindest das wochenweise, war ziemlich durcheinander in den letzten Tagen. Aus welchem Grunde auch immer — vermutlich weil es aus meiner Sicht ideal wäre und somit Wunschdenken erzeugt — bin ich bisher davon ausgegangen, dass der 6-Stundenlauf in Rotenburg vier Wochen nach LüHa stattfinden wird. Weil ich mich für das Rotenburg-Wochenende auch bei meiner Mutter angekündigt hatte (wenn ich doch eh schon unterwegs bin…), überraschte sie mich jetzt, eine knappe Woche nach LüHa, mit dem Ausspruch, es seien ja nur noch 14 Tage bis zu meinem Besuch! Nein, das kann doch nicht sein, sind bestimmt noch drei Wochen, erklärte ich ihr am Telefon, mir meiner Sache aber schon nicht mehr sooo sicher. Ich bin der Sache also in Ruhe nachgegangen und siehe da: es sind tatsächlich nur noch 14 Tage!
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Pflege der Hinterläufe

häschen - schon größer jetzt So elegant wie bei unserem jungen Häschen hier sah das heute bei mir nicht aus. Ich habe mich einfach auf's Stahlross geschwungen und abgewartet, wie so eine Stunde »Meditatives Spinning« wohl aussehen mag. Als erstes Training nach dem Lauf vom Sonntag fand ich das nur angemessen. Irgendwie muss ich mich aber geirrt haben im anstehenden Programm: tatsächlich gab es eher so Befehle wie »Einen Zentimeter über dem Sattel!« — puh! Oder noch schlimmer: »Nur die Beine!« — wie soll ich das heute bloß…? Zugegeben: das Attribut »meditativ« entsprang mehr meinem Wunschdenken, weil ich mich vom tatsächlichen Thema »Back to the road« ablenken wollte. Zurück auf die Straße, danach stand mir der Sinn wirklich nicht. Wie auch immer: es tat zur Abwechslung sehr gut, mich mal wieder eine Stunde lang ordentlich zu bewegen, ohne dabei kein bisschen vom Fleck zu kommen.
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Norddeutsche und japanische Impressionen

krickentenWas ist eigentlich so faszinierend am Ultralauf? Nun, zum Beispiel das Staunen über den eigenen Wagemut, wenn man neben dem Ausstieg im ICE auf der Deutschlandkarte die Strecke Lübeck-Hamburg als deutliche Distanz erkennen kann. Unter diesem Eindruck und unter weiß-blauem Himmel erreichte ich am Samstagnachmittag Hamburg, wo mich der Taxifahrer mit seiner Prognose für den kommenden Tag (»Trocken, bestimmt trocken, aber sehr kalt, so wie heute.«) beruhigte. Zwar sollte er nicht ganz Recht behalten, aber das wusste ich ja noch nicht, als ich meinen neuen Vorwettkampf-Selbstversuch am Abend im Hotelrestaurant startete und also auch vollauf genießen konnte: Sushi! Jede Menge Kohlehydrate und tierisches Eiweiß in Sabines bevorzugter Form: je roher desto gut. Wie gut hab ich geschlafen!

Der Wecker schellte unbarmherzig um 4:40 Uhr in der Früh — o süßer Sonntagmorgenschlaf, dahin warst du… Das Kännchen Pfefferminztee und ein Blick aus dem Fenster ließen die Umstände aber recht angenehm erscheinen: warm, trocken und entspannt.
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Bericht folgt...

nur die ruhe …allerdings erst Dienstagabend. Jaja, bin gesund und munter und kann auch schon wieder freihändig treppab geben, doch musste ich heute Prioritäten setzten: das Geburtstagspäckchen für meine Mutter geht vor. Zum Trost und zu unser aller Freude gibt es ja den Bericht von Manfred (hab ich selber noch nicht gelesen; ist aber vermutlich jugendfrei ;-)). Und am Dienstagabend dann meinen — versprochen!

Mit Schrecken habe ich eben festgestellt, dass ich mich ja schon für Sonntagabend wieder online gemeldet hatte in meinem letzten Beitrag. Gemeint hatte ich allerdings Montag. Aber was sind schon 24 Stunden?

Bis dahin geruhsame Nacht in einem schönen Hotelzimmer wie hier links im Bild oder daheim.