Zwei Töpfe und ein Zuckerhut
Das gab's ja schon länger nicht mehr hier: Höhenprofil meiner Trainingsstrecke. Das von gestern lohnt nicht: 3 X 2000m auf der Bahn in Oberwerth … topfeben, wie man es von einer Bahn erwartet. Das von heute früh auch nicht: etwa 60HM runter zum Rhein, am Ufer ein kleines bisschen hin und her, dann wieder die 60HM hinauf nach Hause … die klassische Topfform Siebenschläfer
… und bestimmt hat mich Frau Werwolf gestern locker beim VirtuTEL per Gmünder-12-Stünder überholt, auch wenn noch nichts eingetragen ist. Heute ging es mit Bernd eine schöne 20km-Runde halbwegs zügig von Waldesch aus zum Wildpark und Forsthaus Remstecken, schön geschützt im Wald gegen den Regen, der dann aber nach 5 Minuten schon aufhörte. Entgegen aller Wetterprognosen kam sogar die Sonne heraus. Die bekannte Bauernregel zum Tag gilt aber gar nicht heute, sondern erst in ungefähr 10 Tagen. Genaueres dazu hier. Ich drück weiterhin die Daumen, dass endlich richtig Sommer wird.Ein alpines Unterfangen
Ute, die Wienerin startet also beim Alpin-Marathon! Das habe ich so ein bisschen nebensächlich im letzten Kommentar erwähnt, aber der Lauf gehört mit 56 Kilometern und jeeeeeder Menge Höhenmetern bestimmt zu den sehr anspruchsvollen unter den »Mehr-als-Marathon«-Veranstaltungen. Die Homepage eröffnet da interessante Einblicke in die Umstände solcher Landschafts-Ultras (nur weil mich dazu ein Kollege kürzlich ganz interessiert befragte...):weiter »
Belgische Verlockungen
Belgien lockt nicht nur mit hervorragenden »truffes« und Pralinen, sondern auch mit ganz herrlichen Kuchen — hmm! So passt es doch viel besser und ist für mich bestimmt auch verträglicher, wenn ich von meinem ursprünglich geplanten 3:1-Wochenrhythmus zu einem 2:1-Rhythmus übergehe, d.h. zwei Wochen ordentlich trainiere und die dritte Woche schöne Sachen genieße. In Brüssel oder wo auch immer. Das ist nun also beschlossene Sache. Ganz ohne Training geht es in der Erholungswoche dann aber auch nicht. Die Form soll ja gehalten werden, die konditionelle wie die figürliche.
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Zum Läusemelken…
…, so freuen sich derzeit die Ameisen auf meiner Erdbeerpflanze. Von einer anstehenden Läuseplage hatte ich ja schon vor Wochen gehört. Was die Ameisen freut, mag ich allerdings weniger. Die Erdbeere wird morgen entsorgt. Heute nicht mehr, heute fehlt mir einfach der Antrieb. Die 32 Kilometer auf dem Schinderhannes-Radweg am Mittag waren für mich schon grenzwertig. Nur gut, dass Bernd mitgelaufen ist. Sonst hätte ich nicht so lange durchgehalten. 3h11min spiegeln dabei nicht wider, wie es mir tatsächlich erging, und ich bin nun heilfroh, dass ich, erstens, dies letzten drei Marathon-Trainingswochen Wochen recht gut gemeistert habe und dass ich, zweitens, mir damit die kommende Erholungswoche deutlich verdient habe. weiter »
Ein baskisches Huhn
Mein baskisches Huhn schaut mich so traurig an, wann ich denn wohl endlich bei ihm sein kann. Ein Blick auf die aktuelle Wertung im VirtuTEL zeigt mir aber, dass es noch ein paar Kilometerchen sind bis dahin. Gestern und heute habe ich immerhin insgesamt 24 in die Richtung beigetragen und sitze nun mitten in Salamanca. Die 6 X 1000m auf der Bahn in Oberwerth fielen mir zwar nicht leicht, aber die 4:00min habe ich halten können, obwohl ich bei den ersten drei Wiederholungen immer um die 3000m-Sportabzeichenler herumeiern musste. Die gaben aber auch ihr letztes und beanspruchten verständlicherweise die Innenbahn. Ihnen ging es schließlich ums Abzeichen und mir nur ums Training.
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Durchsage der Administration
In einer Hauruck-Aktion habe ich die Basis-Software Pivot für dieses Lauflog aktualisiert. Das hatte ich zwar sowieso vor, aber ein seit kurzem bekanntes Sicherheitsproblem, das mit dem Update behoben sein soll, hat der Sache dann doch ganz schön Beine gemacht. Leider ist Oszedos Blog bereits in Mitleidenschaft gezogen Mein Beitrag hier gilt nun zum einem dem Test, ob alles von meiner Seite aus vernünftig läuft. Zum anderen bitte ich die geneigten Leser um Meldungen an mich, wenn etwas nicht funktioniert, was mir nicht auffällt. Und die nächste Änderung betrifft dann mehr das Design — da haben wir dann alle was davon
Transit
Die Bedingungen für meine lange Einheit am Sonntag waren diesmal etwas ungewöhnlich: Anreise aus Brüssel gegen Mittag, dann der Lauf auf vertrauten Wegen (diese Hinweisschilder brauche ich schon lange nicht mehr), anschließend rasch duschen, essen und Weiterfahrt gen Weimar/Jena. Immerhin habe ich es auf 28 Kilometer in recht welligem Gelände gebracht, das schließlich auch andere Naturfreunde zu schätzen wissen. Zuvor war ich in Brüssel und nahe bei (L'Abbaye de Rouge-Cloître — da gibt es Streifenhörnchen im Wald!) gelaufen, alles mehr oder weniger trabend, nicht wirklich ambitioniert, wie es mein selbstgestrickter Plan vorsieht. Ein paar Eindrücke vom Wochenende haben mir aber geholfen, das einzuordnen.weiter »
Der große Regen
Dieses kleine Unkraut wird sich wohl sehr nach dem großen Regen gesehnt haben, der gerade niedergeht. Ich selber bin mit viel Glück heute noch vor dem Gewitter wieder daheim angekommen. Sobald das Unwetter etwas nachlässt, mache ich mich auf den Weg ins Brüssel-Wochenende. Was auch bedeutet, dass ich meinen Titel beim Rhenser Stadtlauf aus dem letzten Jahr heuer nicht verteidigen werde Ich hinke sowieso etwas hinter meinem Trainingsplan her, aber mir hat der plötzliche Wetterumschwung und einiges sonst so etwas zu schaffen gemacht. Wird alles irgendwann nachgeholt... oder auch nicht
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Roter Mohn
Zunächst bin ich noch ein paar Antworten schuldig: Die Meise war in Wirklichkeit ein Rotkehlchen (das sieht man doch...).
Ja, ich sammele Fliegen mit den Augen, weil ich beim Laufen gucken muss und Sonnenbrillen nicht mag. Die Viecher waren einfach überall — eben auch in meinen Augen
Die Zeitung war nicht die mit dem klugen Kopf, weil die immer noch der alten Rechtschreibung verhaftet ist °dasweißderchristiandoch°...
Und ja: ich trinke Weizen. Als einziges trinkbares Bier. Sonst ernähre ich mich lieber von Rotwein. Was die elegante Überleitung schafft zu dem wunderschöne roten Mohn, der in Bines Garten gedeiht.
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Ruhetag
Heute hole ich den planmäßigen Ruhetag von gestern nach. Gestern brach ja plötzlich der Sommer aus. Wie hätte ich da nicht laufen gehen sollten? Zwar habe ich am Rhein jede Menge Insektenkleinviehzeuch eingesammelt und die Augen tränen heute immer noch. Aber gut tat's trotzdem, endlich mal wieder unbeschwert und ohne zu frieren in Kurz unterwegs sein zu können.Was dieses Foto übrigens verbirgt, ...
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Neuerliche Wild-Begegnung — oder: meine erste Zecke
Was hatte Heinz erst kürzlich angemerkt: dass ich doch immer so ein Tiere-über-den-Weg-laufen-Glück habe? Na, wie man's nimmt. Heute früh musste ich feststellen, dass der kleine Schorf kurz überm rechten Knie doch gar kein Schorf war. Erst stand er so komisch ab und wollte sich dann nicht richtig abreißen lassen, und als ich ihn dann in der Hand hatte, ließ sich die blöde Zecke nicht abschütteln, hatte sich schon wieder in der Haut meiner Handfläche festgehakt. So nicht! Nicht mit mir! Blödes Vieh. Hier auf dem Bild reckt sie zwar noch drohend ihre Zangen ins Kameraobjektiv. Das waren aber ihre letzten Zuckungen. Und das alles, nach dem Florian erst kürzlich von seinem vermuteten Zickenbiss berichtet hat. Im Nachhinein kann ich mich sogar erinnern, wann und wo mich das Biest angefallen hat.
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Das Ziel im Visier
Hier geht's lang! Zum Merkurtempel heute Abend, nachdem ich schon kurz nach Vogelerwachen am Morgen sechs Kilometerchen am Rhein entlang regeneriert-kompensiert hatte. Na, beides lief nicht so flüssig, aber das ist ja auch kein Wunder, nachdem ich über ein halbes Jahr kein Tempotraining mehr gemacht hatte und gestern erstmals wieder Bahnberührung hatte. Also: die Richtung ist schon klar, nur die Geschwindigkeit noch nicht so ganz Fühlt sich übrigens alles genau so an wie im letzten Jahr nach dem Rennsteig, wie ich gestern Abend im Bett feststellen konnte.
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Auf der Bahn
So: heute exakt nach Plan 6 X 1000m absolviert. Allerdings war die Läuferdichte doch etwas höher als das Foto suggerieren mag. Das Wetter hat immerhin ein paar Unentwegte jenseits der 70 (grobe Schätzung), die für's Sportabzeichen trainierten, und einige Triathleten ins Stadion verschlagen. Die Bahn war rutschig und ich ohne Spikes Die ersten vier Tausender liefen sich bei noch leichtem Regen in jeweils 4:06min, dann 4:02 (viel Regen) und schließlich 3:55 (nachlassender Regen). Da war ich wohl am Anfang ein bisschen langsam. Die "xx" im Plan werde ich mal auf "00" setzen.
Nach einigen Grübeleien…
… ist der Trainingsplan nun endlich fixiert. Wie schon gesagt: ich hab gerne etwas zum Abhaken. Das Ergebnis sieht nun auch etwas geradliniger aus, als das erste Konzept vermuten ließ. Das liegt ganz einfach daran, dass ich mich auf die »reine Lehre« beschränken werde und nicht noch irgendwelche Experimente einbaue, mit denen ich zeitweise geliebäugelt hatte. Mit all den Wochenendausflügen in den kommenden Wochen habe ich vermutlich eh schon genügend Abwechslung im Leben.Das Training morgen wird zeigen, wie ich die xx, yy und zz ansetzen kann.
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