Es läuft ja schon wieder

zwei linke füße? Die ganze Woche habe ich mich geschont, bin keinen Meter gelaufen, jedenfalls nicht im Laufschritt. Aber Bernd hat die Situation in Vorbereitung unseres heutigen gemeinsamen Jogs doch richtig eingeschätzt: ich bin derzeit noch so wenig leistungsstark, dass er es sich sogar leisten kann, mit zwei linken Socken zu starten.
;-)
Immerhin wurden es doch 14 Kilometer mit gut 260 Höhenmetern, diesmal zur Abwechslung vom Moseltal aus eines der kleinen Seitentäler hinauf und nach der Hälfte — wie schön! — wieder sanft bergab. 14 Wochenkilometer also und immerhin 218 Kilometer im Oktober.

Bunte Blätter

schlitzahorn in heinz' garten Herbstliche Stimmung all-überall — sogar in meinem Briefkasten: lauter Einladungen, d.h. Ausschreibungen auf bunten Blättern wie die nach Rodgau zum 50-km-Rundenlauf (babyblau) Ende Januar oder die zum 9. LüHa-Fun-Run (ganz schön gelb) Ende Februar. Wird also so langsam Zeit, in die Planung für das kommende Jahr einzusteigen. Rodgau steht für mich jedenfalls schon fest. Ob ich mir diesen Fun-Run allerdings nochmal antun werde? Nochmal ein solches Glück mit dem Wetter werde ich wohl kaum haben. Bis zum 9.11. hab ich noch Zeit zu überlegen.

Diese Woche genieße ich aber lieber noch die bunten Blätter des Herbstlaubs wie die von Heinz' Schlitzahorn hier. Danke, Heinz, für die schöne Aufnahme!

Endgültig kein Laufbericht

zum frühstück am tag danach Nicht weil ich die Schwäbische Alb dieses Jahr nicht wunderschön gefunden hätte: ganz im Gegenteil hatte sie mich doch mit Goldenem Oktober für die Schlammschlacht vor zwei Jahren mehr als entschädigt. Aber es haben so viele andere so viele schöne Berichte geschrieben (z.B. hier im Berliner Marathon-Forum oder Ute Pf.'s Bericht oder Gabis Bericht für laufreport.de), dass ich dem einfach nichts mehr hinzufügen kann und mag. Erschreckend fand ich aber dann doch einige der Grusel-Bilder beim Foto Team Müller, auf die Gabi schon verwiesen hat.
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Statt eines Laufberichts

sabine mit fast 43 Zum Geburtstag wurde mir dieses Jahr die Schwäbische Alb bei herrlichstem Wetter geschenkt. Dass das aktuell erhältliche Bild aus dem Zielbereich nach dem Duschen meine gute Stimmung während des Lauf nicht wiedergibt, ist einfach dem Umstand zu verdanken, dass der Lauf eben doch — wie konnte ich's nur wieder vergessen? — doch ein wenig schwer ist so unterwegs und auch noch hinterher °tztztz° Daher ein Ersatzbild. Und Bericht folgt vielleicht später noch.
Ich geh jetzt feiern (freufreu)

Schw'Alb-Marathon

türprofil Das Profil hängt seit gestern früh an meiner Bürotür, damit ich einen dritten Grund habe, mich so richtig auf's Wochenende zu freuen. Hier nochmal eine Rückschau auf die letzten Jahre:

2002: Meine erste Teilnahme und gleichzeitig mein erster Ultra. War das eine Schlammschlacht!

2003: Da ging's mit mir mehrere Wochen aus verschiedenen Gründen lauftechnisch nicht gut und hab dann die Sache nicht leichten Herzens abgesagt, weil doch so gutes Wetter angesagt war.
2004: Dieses Jahr aber mach ich also wieder mit (freufreu)

Blitzeinsatz um 19:16h

sabine am ziel Blitzeinsatz bezieht sich auf die Kamera, nicht auf meinen Trainingslauf heute Abend. Eingeweihte kennen die Stelle: Schinderhannes-Radweg bei Pfalzfeld, wo just die Abzweigung zum Goldenen M sich befindet. Aber keine Sorge: ich bin nicht vom rechten Weg abgekommen ;-)

Heute nur 8 Kilometerchen getrabt, und das auch noch hinein in die fast absolute Dunkelheit bei schmaler Mondsichel unterm Blätterdach. Das Eichhörnchen links des Wegs hatte wohl nicht mehr mit Publikumsverkehr gerechnet und schimpfte entsprechend erschrocken auf mich ein, als ich vorüberkam. Bin ich froh, dass kein Wild meinen Weg kreuzte! Das Röhren des Hirschs aus dem Gehege unweit des Wegs war schon unheimlich genug.

Neue Wege durch den Wald

der siegerstrauß vom rheintal-ultra Wieder einmal in Belgien nouvelles foulées erkundet: diesmal 18km in Tervuren, einem Vorort von Brüssel, gleich angrenzend an den von mir schon so sehr geliebten Zoniën-Wald im Arboretum, einer Ansammlung von mehr als 460 Baumsorten, die in der nördlichen Hemisphere beheimatet sind. Eine einmalig schöne Landschaftsgärtnerei großen Ausmaßes inklusive einer beeindruckend ewig langen langen Allee. Allesamt Bäume, die schon vor mehr als 100 Jahren gepflanzt wurden. Da muss ich demnächst nochmal mit Kamara hin. Und daheim der Blumenstrauß vom letzten Wochenende ist immer noch schön :-)
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Bordeaux adé

wo ich derzeit herumkrebse Keine Sorge: nicht dem Rotwein will ich abschwören, sondern nur der Gegend im VirtuTEL adé sagen, denn es zieht mich weiter gen Belgien — virtuell wie auch im wirklichen Leben (nächstes Wochenende jedenfalls). Dabei muss ich mich sputen. Der blaue Punkt auf der Karte, das bin ich. Mir dicht auf den Fersen, der erste grüne Punkt weiter südlich, das ist schon Bärbel, verdammt nah! Dann den "Doppelpunkt" neben der 18 auslassen, und als nächstes ist die Werwölfin hinter mir (her?).

Interessant an der Konstellation dieses Augenblicks (heute, 13.10.04, etwa 22:10h):
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Blau, blau, blau sind alle meine Kleider...

das radio war auch dabei …weil mein Schatz ein Matrose ist. Nun, das stimmt nicht ganz (falsche Truppengattung), aber an dieses Lied fühlte ich mich erinnert, als ich heute auf dem Rathausplatz in Rhens das Treiben zur Vortour des Mittelrhein-Marathons beobachtete. Heute also die Etappe von Rhens nach Koblenz, auf die ich erst relativ spät, wie schon mal an anderer Stelle beweint, aufmerksam wurde. Aber sei's drum: heute also hin und Eindrücke gesammelt.

Der Platz füllte sich zwischen 17 und 18 Uhr erstaunlich dicht, bald ein dichtes Gewoge, in dessen Mitte einem gar nicht kalt werden konnte.
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Von Koblenz nach Bingen

sabine im ziel Geschafft! Schon gestern, aber da war ich zum Berichten nicht mehr in der Lage — nur noch zum Kochen und Futtern ;-)

Dank Enrico, Klaus und Bernd gibt es zum 2. Rheintal-Ultra jede Menge schöner Bilder, die belegen, wie hervorragend die Bedingungen waren, so dass am Ende ein für mich so höchst zufriedenstellendes Ergebnis dabei herauskommen musste. Nur das Foto vom Pokal musste ich selber noch mühsam nachstellen — Ihr werdet ja sehen :D

Nun aber von vorne:
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Tapering für den Rheintal-Ultra

sabine auf dem ball So sieht's aus: Tapering am Schreibtisch — wahlweise mit Drehstuhl oder Gymnastikball. Wenn alles gut geht, werde ich heute Abend noch ein paar sehr wenige Kilometerchen auf der Original-Rheintal-Ultra-Strecke laufen. Wow!

Drei der vier von mir konsultierten Wetterseiten im Internet sagen trockene Witterung bei 14°C voraus. Die vierte Informationsquelle blende ich mal ganz schnell wieder aus.
(grins)
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Vorläufiger Abschied

können diese blauen augen...? Nachbars Katze hat ja schon ein wenig kritisch geschaut, dass ich Brüssel gleich wieder verlasse. Habe ihr aber versprochen, in Zukunft häufiger vorbeizuschauen.

Gestern habe ich meine doch ziemlich angegriffenen Achillessehenen nicht weiter strapazieren wollen und bin daher nur fünf Kilometerchen durch den Park gelaufen. Ganz neue Entdeckung dabei: unsere Brüsseler Hausstrecke, die ehemalige Eisenbahntrasse, die u.a. auch durch den Woluwe-Park führt, wird derzeit mit Laternen ausgestattet, so dass auch in den dunklen Wintermonaten Lauftraining möglich sein wird. — — — Ich werde auch bestimmt nie mehr über die beleuchteten Autobahnen in Belgien lästern — versprochen!
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Nouvelles Foulées des Flosses

auf dem balkon unserer stadtwohnung Andere laufen an diesem Wochenende den Einheitsmarathon, wir hingegen bei den Belgiern die Nouvelles Foulées des Flosses, wie schon angkündigt. Am Morgen schöner Sonnenschein, obwohl doch eigentlich Regen angesagt war. Eine höchst angenehme Enttäuschung. Und so sollte es auch die ganze Zeit bleiben. Bernd hatte gleich auf dem Weg zum Bäcker die Startnummern abgeholt, so dass wir bereits wettkampftauglich gerüstet von daheim aus zum knapp einen Kilometer entfernten Start laufen konnten.

Das Starterfeld stellte sich als recht vielsprachig heraus.
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4sec um 19:35h

sabine am schinderhannes radweg Kleiner Nachtrag zu meiner bisherigen Laufwoche. Die zunehmende Dunkelheit in den Abendstunden führt dazu, dass die Lauferei nicht auf allen Wegen zu allen sommerüblichen Zeiten so ganz sicher ist. Schon gar nicht, wenn die Läuferin so nachtblind ist wie ich. Aber bei Vollmond (s. Beitrag vom 29.9.) und auf glatt asphaltierter Strecke kein Problem :D

Das Bild vom Donnerstag zeigt übrigens, dass ich kurz nach einem zügigen 14km-Lauf in der Lage bin, für 4 Sekunden so stille zu halten, dass die Kamera auch ohne Blitz auskommt!
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