20Km de Bruxelles
Heute lief diese Veranstaltung in der Stadt, die mit 25.000 Teilnehmern glänzt: die 20km von Brüssel, bei denen es sich übrigens auch um so einen Etikettenschwindel handelt. Tatsächlich werden 20,2 km gelaufen. Aber sei's drum. Für mein Trainingspensum heute eh zu kurz und sowieso schon seit Wochen ausgebucht. Also machte ich mich heute auf unsere Brüsseler Hausrunde, und zwar dreimal, so dass ich 28km mit zwei Getränkestopps an der Haustüre erlaufen konnte.Freundlicherweise, für mich wie auch für die Teilnehmer des Wettkampfes, war's heute deutlich kühler, nur so etwa 22°C um die Mittagszeit, so dass das Training ganz angenehm ausfiel. Nachmittags zog es mich aber doch an die Strecke, wenigstens zum Fotografieren.
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Dieses Blau ging an mir vorüber
Bärbel hat Fotos geschickt. Ganz zurecht ist sie stolze Besitzerin und Trägerin des Finisher-Shirts. Gibt in dieser Paarung ein gutes Bild ab — und ich bin überhaupt kein bisschen neidisch Blau steht mir nämlich kein bisschen
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Völlig unangemessen gekleidet
Zum einen hätte ich heute die Trailschuhe gut gebrauchen können, statt mir in der sumpfigen Wiese die DS Trainer zu versauen. Zum anderen bin ich erst so spät zum Laufen gekommen, dass die Temperaturen doch schon wieder deutlich unter 17°C gesunken waren und ich in meinem dünnen »Ich bin dabei! Mittelrhein Marathon 2005«-Shirtchen ganz jämmerlich gefroren habe. Und dann auch noch das: am Ende der Wiese (frisch gemäht und, wie schon erwähnt, ziemlich sumpfig) war sowohl die übliche Stelle als auch die einzige alternative Stelle, um auf den Wanderweg zu kommen, etwa sabine-schulterhoch mit massiven Grünschnitt-Bündeln zur Feldbegrenzung abgeriegelt. Aber wer mich kennt (Bernd? weiter »
Feucht und steil war's wohl auch diesmal wieder
Gestern haben sich u.a. Bärbel und Jolle tapfer über die Supermarathon-Strecke geschlagen, Bärbel sogar in einem Dreier-Mädel-Team Herzliche Glückwünsche von mir! Ich weiß ja, was es heißt, die blöden rutschigen Bergpfade rauf- und runterzurutschen. Prima, dass Ihr da so gut durchgekommen seid. Und Bärbel soll im Ziel noch ganz entspannt gewirkt haben, hab ich woanders gelesen
Ich selber hab mich heute ein wenig flach und trocken am Rhein entlang getummelt. Immerhin so viel, dass ich mir ein schönes Spargelgericht plus Sauce Hollandaise verdient habe heut' Abend
Wir bekrabbeln uns
Mit »mir« meint: die Insekten und ich Diverse Insekten leben so richtig auf in der Frühlingssonne. Und ich, ich erlebe die eine oder andere Konfrontation mit den sechsbeinigen Geschöpfen in Wald und Flur und Auto. Ja. Sie fliegen wieder, und sie fliegen wieder ins Auge und sie reisen wieder gerne im Auto mit
Dafür ist das Lauferleben derzeit sehr schön: frisch-grüne Wälder mit grasigem Untergrund, zart-weiße Blüten in Hülle und Fülle, und ich vergesse (gegen Abend), dass ich eigentlich lieber ordentlich frühstücken sollte
Der schwächelnde Bambus bekrabbelt sich übrigens auch wieder, s. Foto
Mein neuer Trainingspartner ist Schweizer
Ein Schweizer Masai — sozusagen. Mit dem Gedanken, den MBT-Schuh gegen meine immer wiederkehrenden Achillessehnen-Geschichten einzusetzen, trage ich mich schon eine Weile. Nun nenne ich ein solches Paar Schuhe mein eigen und trainiere fleißig nach der Videoanleitung, die dazugehört. Was es bringt, werde ich sicherlich erst in ein paar Wochen bis Monaten wissen. Eine Erkenntnis habe ich allerdings schon gestern gewonnen. Bisher fand ich Schweizer, die Hochdeutsch sprechen, durchweg sympathisch. Der Tonfall hat was Nun ist auch die Stimme aus dem Off bei dem mitgelieferten Trainingsvideo eine Schweizerische, was den Trainingsanreiz für mich deutlich erhöht. Doch nach einer Viertelstunde die Ernüchterung. Was muss ich mir da anhören?
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Pfingstmontag in Plattling
Da geht es los für Jürgen, den bärtigen Ultraläufer, der schon im letzten Jahr den Mont Blanc laufend umrundet hat — siehe Foto. Gemeinsam mit den üblichen Verdächtigen wird er die Isar von der Mündung zur Quelle verfolgen und hoffentlich wohlbehalten nach 5 Tagen und 338km das Ziel erreichen. Alles, alles Gute von hier aus, Jürgen!In der Teilnehmerliste habe ich auch Ute Pf. und den Steppenhahn himself entdeckt: wenn das mal kein Gütesiegel ist
Ich selber werde zu Pfingsten den Schwerpunkt auf Spargel legen und dabei das Laufen wieder langsam aufnehmen. Die Kombination erscheint mir genial
Magisches Pflaster
Berlin habe ich letzten Sonntag im wahrsten Sinne des Wortes etwas »überstürzt« verlassen. Es goss in Strömen, als ich das kurze Stück über's Flugfeld zum Flieger laufen wollte. Beim Verlassen der Treppe zum Flugfeld hinab übersah ich eine Stufe und — glitsch! — machte ich mich einmal lang. Immerhin war der Asphalt von einem prima Wasserfilm überzogen, so dass ich mir kaum etwas getan habe. Nur die linke Hand und das rechte Knie sind leicht aufgeschürft. In den Dreivierteltights, die ich heute zum ersten Lauf seitwanneigentlich? anhatte, wirkte mein Harry-Potter-Pflaster vermutlich wenig souverän. Dafür hat es aber bestimmt magische Kräfte Vom Husten spüre ich jedenfalls fast nichts mehr. Die sieben Kilometer heute mit Hügelchen liefen völlig problemlos. Und ich überlege, ob ich nicht zum Waldhessenlauf...
Lauernd auf Gelegenheit
Genau so sehe ich dieses hübsche kleine Exemplar unserer achtbeinigen Freunde: lauernd auf Gelegenheit.Und ich selber sehe mich auch etwa so: etwas träge in einer netten selbstgebastelten Hängematte auf Gelegenheiten wartend
Naja, ganz so ist es nicht, aber auf den Start in Berlin habe ich ganz bewusst in Angst vor Bronchitis verzichtet und hoffe nun auf eine andere Gelegenheit im späten Frühjahr/Sommer, für die sich ein reizvoller Trainingseinsatz lohnt. Ist das der Mittelrhein-Marathon? Oder vielleicht Hunsrück? Oder etwa der Stuttgarter Halbmarathon? Aber der ist doch schon sooo bald?!
Thymian wirkt!
Zur Verwirrung passt das Themenbild diesmal nicht zum Titel Mit Thymiantropfen habe ich aber gute Erfahrung gemacht: der Husten lässt tatsächlich nach. Sieht so aus, als könne ich am Sonntag in Berlin an den Start gehen.
Abreise ist morgen — so kann Bernd wenigstens ordentlich trainieren und muss nicht pünktlich zum Essen daheim sein
Bis zum nächsten Eintrag vertröste ich Euch mit dem Link zur aktuellen Fotogalerie von Joachim: seine Ziegen am Grünen Heiner.
Kein Heuschnupfen!
Nachdem sich das Kratzen im Hals, das mich den ganzen Dienstag begleitet hatte, am Mittwoch verflüchtigt hatte, wähnte ich mich doch kerngesund. Seit Donnerstag nieste ich allerdings im Gleichklang mit einigen Heuschnupfen-Opfern und hörte so Dinge wie: »Jaja, Birke!« Seit gestern, Samstag, ist aber klar: das ist eine stinknormale Erkältung, die mich bereits eine Großpackung Tempotücher gekostet hat und die von einem ganz blöden Husten begleitet wird. Und das ausgerechnet beim herrlichsten Laufwetter! Aber immer noch besser, als tatsächlich heuschnupfig zu werden

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