Mal wieder mit Profil
Mit diesem Foto werde ich vermutlich zunächst Mutmaßungen Nahrung verschaffen, die Langdistanz-Läufer seien alle irgendwie ein bisschen schräg oder schief gewickelt. Stimmt aber gar nicht! Diese doppelte Sockenverdreh- und -vertauschaktion (will meinen: von innen nach außen und rechts mit links) war nach etwa einem Drittel der heutigen Strecke eine notwendige Maßnahme, die mich davor bewahrt hat, am linken Fuß erneut eine Blase zu erlaufen. Offenbar besteht der Grund dafür in der Kombination von Schuh und Socke. Wenn das zottelige Innere nach außen gekehrt ist, kann's nicht mehr zotteln. Ganz einfach. Es stimmt leider doch, Jürgen: zumindest meine Füße sind einer Prinzessin auf der Erbse angemessen. Und das muss ich nun ausgerechnet Dir gestehen...
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Vom Regen in die Trau..?
Inzwischen bin ich zurück aus Brüssel. Das Bild ist von gestern -- Mittwochabend -- nach zwei Hausrunden mit Bernd über den Chemin de Fer - Ouderghem - Abbaye rouge cloître - Zoniënwood - Rue au Bois. Bernd hat noch eine dritte Runde angehängt, hat heute dafür leider mit Achillessehne rechts zu tun, während Prinzessin Sabine der Konfrontation mit der Endlichkeit der körperlichen Belastung aus dem Weg und unter die Dusche ging Dabei hatte es unterwegs bereits ausreichend geregnet. Bin heute aber schon wieder ziemlich quirlig. Und werde bestimmt nicht wieder die Wundersalbe vergessen — ?
Und werde morgen sehen, wann sich ein Gewitterfenster für einen langen Lauf am frühen Morgen ergibt. Dieser mitteleuropäische Sommer verlangt so einiges an Flexibilität. Dafür muss ich aber nicht stundenlang den Vorgarten wässern. Hat auch was für sich.
Rückenlage
Das hatten wir zwei gestern gemeinsam, der Grashüpfer und ich: vor lauter strömendem Regen und allgemeiner Müdigkeit haben wir uns tagsüber in Rückenlage begeben. Heute waren wir dann beide etwas aktiver.Die Kollegen berichten aus dem Hunsrück, dass ich's nach der Veranstaltung vom Samstag mit Bild in die Zeitung geschafft habe und nun am Schwarzen Brett hänge — dort wohl hoffentlich nicht in Rückenlage
Und dann gibt es noch eine kleine Nachlese vom Kölner 48er vor zehn Tagen. »ReadyForExtremes« Georg stellt uns, d.h. Bärbels Coach und Bärbels Duschhelferin, eine Erinnerung an unser anstrengendes Tun zur Verfügung.
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Zweite Frau
»Und wie fühlst du dich als zweite Frau?«, so Bernds Frage am frühen Morgen des Tags danach. »Toll!«, konnte ich da nur noch etwas schlaftrunken antworten.Nicht dass wieder Gerüchte bezüglich unseres Ehelebens aufkommen: die Rede ist hier von meiner Platzierung als zweite Frau beim Elljer Soonwaldlauf, nicht von meinem etwaigen Dasein als Zweitfrau
Mit dem Ergebnis bin ich jedenfalls super zufrieden. 45:37min auf einer nicht ganz einfachen 10km-Strecke durch den Soonwald mit zwei schönen Steigungen, die mir die deutlich mehr zu schaffen machten als manchem alten Haudegen, der hier unterwegs war.
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Wie Darius Michalczewski nach der 9. Runde
So die Einschätzung des Betroffenen selbst. Den einzigen Ironman der Familie hat's nämlich bei der MTB-Alpentour leider etwas zerlegt. Immerhin hat er es geschafft, die Blessuren auf einen Körperteil zu beschränken — das Gesicht Also das leider schon geübte Procedere: Nähen noch vor Ort, am Tag danach ab in die Chirurgische Ambulanz des BwZK in Koblenz, Heilungsprozess (läuft noch auf Hochtouren).
Den Bildausschnitt habe ich mit Rücksicht auf sensiblere Betrachter dieser Seiten und auch auf Bitten Bernds beschnitten (d.h. eigentlich sollte ich ja gar kein Bild veröffentlichen, aber es wissen sowieso schon einige, dass was passiert ist...).
Gute Besserung und baldige Schmerzfreiheit damit auch auf diesem Wege!
Impressionen vom 48h/24h-Lauf in Köln
So sieht eine Läuferin nach bald 9 Stunden Laufzeit aus: einfach gut Gestern Abend habe ich einen Ausflug nach Köln an die Strecke des 48h/24h-Laufs in Köln unternommen. Schließlich sind mir so einige der Teilnehmer nicht nur persönlich bekannt, sondern lieb und ans Herz gewachsen. Außerdem gibt es dort jede Menge Steppenhühner zu gucken, die sich auf einer 1500m langen »Hundeknochen-Strecke« (O-Ton Jürgen aka Aragorn zur Streckenführung) vergnügen. Also nix wie hin!
Bei meiner Ankunft haben die 48-Stunden-Läufer bereits gut 32 Stunden hinter sich, die auf der »Kurzdistanz« immerhin auch schon achteinhalb.
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Fliegen ist schöner!
Jedenfalls diese Woche. Am Dienstagabend kam ich in den besonderen Genuss eines Flugs gemeinsam mit drei Kollegen, von denen einer des Fliegens mächtig ist Wie grausam war dann mein Lauf am Mittwochabend dagegen: Füße weh, Muskulatur steif, Bine platt
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Ganz schön (was) geschafft
Mit meinem Training geht es so langsam wieder aufwärts. Dienstag 20km an der Saale entlang, dann gestern wilde Fahrtspiele zum Merkurtempel hinauf und heute noch eins draufgesetzt: habe mich von meinem Göttergatten an der Loreley aussetzen lassen und bin die 30km nach Hause gelaufen. Das war dann auch nahezu original Manfred-Steffny-mäßig, den langen Lauf nach der Tempoeinheit anzusetzen, um den Langen auch wirklich schön langsam zu absolvieren. Hat nur nicht ganz geklappt. Die erste Hälfte — ich hatte zunächst das Tempo zu kontrollieren versäumt — in einem Schnitt von 5:20min, was sich auf der zweiten Hälfte ziemlich rächte. Die letzten 5km gerieten zu einem ziemlichen Schlappschritt-Powerwalk-Desaster Schön aber: unterwegs Pläuschchen mit Dagmar und Klaus gehalten, eine Himbeerpause eingelegt und daheim beglückt auf die bereitstehende Sonnenliege gefallen
Ironman jetzt :-)
Die Morgenstimmung beim Schwimmstart am Kanal ist der erste bleibende Eindruck. Lothar Leder nervös am Rad wie alle anderen Athleten. Aufbauende Musik, leichter Morgennebel. Jeder prüft seine Rennmaschine auf Herz und Nieren. Ich habe nur Bedenken, dass mein Ventil bricht wegen zu häufigem Druckprüfen (05.55 Uhr 7,5 bar, 06.00 Uhr, 7,5 bar, 06.05 Uhr...). Langsam wird es ernst. Die erste Schwimmgruppe mit den Topathleten startet, wahnsinnig viele Zuschauer schon auf der Brücke und am Kanal. Warum war ich eigentlich nicht öfter schwimmen? Freiwasser soll man üben, nicht nur Hallenbad. Depp. Na ja, nächstes Mal. Ich zwänge mich langsam in meinen Neoprenanzug und warte ungeduldig auf den Start der Gruppe 5, meine Gruppe: blaue Kappe.
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Kurzmeldung aus Roth
Bernd ist durch: und das in nur 11 Stunden!Sehr beeindruckend, was der Mann da vorgelegt hat. Und dabei hat ihm der Magen auf der Laufstrecke noch übel mitgespielt, so dass er seine wahre Stärke gar nicht ausspielen konnte
Ein tolles Abenteuer -- übrigens auch für die Betreuer an der Strecke. Jürgen und ich haben den Tag sehr genossen, auch wenn wir jetzt völlig geschafft sind

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