Bildbericht vom Hunsrück-Marathon
Sonntagmorgensechsuhrdreißig: der Wecker klingelt, Blicke werden getauscht. Wie gut, eine gleichgesinnte Seele an meiner Seite zu wissen, die auch physisch-praktisch die Bedürfnisse der Wettkämpferin unterstützt. Nur der Geist ist noch recht schläfrig auf beiden Seiten... Das ändert sich mit der Anfahrt nach Emmelshausen: trotz der Routine aus 20+ Marathonläufen und einigen Ultras macht sich so langsam Vorwettkampf-Stimmung und -Spannung breit. Schön! Dazu blauer Himmel, reine Luft, sich einskatende Skater, ein plätschernder Springbrunnen. Mehr noch dazu: ausreichend Parkplätze am Start, ausreichend Toiletten im ZAP, ausreichend Wasser und ISO schon vor dem Start für die Teilnehmer: es ist einfach für alles bestens gesorgt.
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Kurzbericht vom Hunsrück-Marathon
Ganz schnell hier reingestellt, damit ich mich in Ruhe pflegen und entspannen kann: es lief viel besser als erwartet — irgendeine Zeit mit 3:24h netto kam heute dabei heraus. Ich freu' mich riesig! Dass ich dabei außerdem noch den ersten Platz bei den Frauen ergattern konnte, ist zwar der Absenz der Konkurrenz zu verdanken, trübt die Freude aber keineswegs
Ausführlicher Bildbericht folgt vermutlich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Glückwünsche nehme ich natürlich jetzt schon entgegen
Schon im Lauftagebuch notiert: Test bestanden :-)
Heute galt's also: 30km in Marathondurchgangszeit plus 15min, d.h. 30sec/km langsamer als das geplante Wettkampftempo. Und wo anders als auf der original Wettkampf-Strecke und nach welch anderem Laufmuster als dem bewährten 9—8—7—6-er hätte das stattfinden können? Also wieder nach Dudenroth gefahren, Auto abgestellt, Uhr genullt und hinein ins Vergnügen Am Ende landete ich bei 2:44:49, hatte also sogar noch 11 Sekündchen Luft. Manfred Steffny behauptet ja, dass wer diesen Testlauf gut übersteht, auch gute Aussichten für den Wettkampf hat. Also werde ich ihn jetzt weiterhin gut überstehen, die Fersen pflegen und am nächsten Wochenende einen 5er-Schnitt wagen.
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Ya-Ya-Yasso!
Meine Trainingsleistung in Vorbereitung auf den Hunsrück-Marathon in zwölf Tagen sieht ja nicht so prickelnd aus. Mir fehlen definitiv Kilometer, vor allem auch lange Läufe. Ist alles hier nachzuvollziehen. Zwischen »Ach was: geh auf's Ganze!« und »Nimm's mal als gemütlichen Vorbereitungslauf für München...« hin- und hergerissen fielen mir die Yassos als Testmethode wieder ein. Also abends auf die Simmerner Bahn und losgetestet Eigentlich sollten es 10 X 800m in 3:30min werden, aber es hat nicht sollen sein. War ich zu Anfang noch darauf bedacht nicht zu überziehen, war spätestens mit der fünften Wiederholung die Gelassenheit dahin:
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Es hat mal wieder einen erwischt :-(
Es gab heute mal wieder einen »false positive«, dh. der Spamschutz hat einen Kommentator als Spammer identifiziert, der gar keiner war. Das kommt leider ab und zu mal vor. Ich könnte, wie schon früher mal beschrieben, diesen speziellen OSA-Mechanismus ausschalten, aber momentan ist das das einzige Mittel, das gegen eine Flut von Spam-Attacken tatsächlich greift. Derzeit wird so etwa alle 3-5 Minuten, z.T. auch häufiger, ein unflätiger Kommentar versucht. Sorry for the inconvenience, kann ich da leider nur sagen Wenn Ihr Probleme habt beim Kommentieren, hilft es eventuell, den Browser nochmal neu zu starten und damit eine neue IP-Adresse zu erzwingen. Kommentartext solange irgendwo zwischenspeichern. Was bess'res fällt mir momentan dazu nicht ein...
Rhein in Flammen 2005
Perfektes Wochenende! Samstag weiß-blau, angenehm warm, die Landschaft zeigt sich von der besten Seite. Auf meinem Lauf rund um die Augustahöhe kreuzt ein schüchterner Fuchs meinen Weg. Am späteren Nachmittag dann Schwätzchen mit der Nachbarin über das bevorstehende Ereignis — Vorfreude Und dann liebe Gäste, die mit uns den Nachmittag, den Abend, das göttliche Mahl und die bezaubernde Folge der Feuerwerke den Rhein hinauf bis Koblenz genießen: schön!
Der strömende Regen den ganzen heutigen Sonntag lang hat mir dann noch die perfekte Ausrede geliefert, keinen langen Lauf absolviern zu müssen
9 — 8 — 7 — 6
Den anhaltenden, wenn auch nachlassenden Achillessehnen- bzw. Sehnenansatz-Beschwerden bin ich heute mit einem völlig neuen Ansatz für den langen Lauf entgegenge- »treten«: Einteilung in degressive Pendel-Streckenabschnitte mit kurzer Tee-Auftank-Aktion am Wagen und so auch gegebener Fluchtmöglichkeit per PKW, falls notwendig. War aber gar nicht Bin ich froh! Zwischendurch hat es zwar zweimal ordentlich geschauert, aber das konnte mich dann auch nicht mehr aus dem Konzept bringen. So kamen also wie erhofft 30 Kilometer zusammen. Und ich kann weiterhin »ohne Hände« die Treppen heruntergehen. Zum Schluss hatte ich sogar das Gefühl, noch weiter laufen zu können. Doch wir wollen mal nicht gleich übertreiben
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Partnerübungen
So kurz vor Frankfurt muss den technischen Fertigkeiten im Schwimmen natürlich noch der Feinschliff verpasst werden. Wenn also aufgrund von akuten Achillessehnen-Problemen des einzigen Ironmans der Familie eigentlich auch nur noch diese am wenigsten geliebte Disziplin übrig bleibt, dann wollen wir sie doch durch geeignete Partnerübungen ein wenig versüßen Sabine fixiert also Bernds Ellenbogen und kontrolliert die Höhe der Schulter während des Armzugs bei den entsprechenden Trockenübungen. Und um den ungetrübten Blick zu gewährleisten, ist diese Schwimmbrille der absolute Hit!
Richtung Lahnstein
Mit Rücksicht auf die geschundenen Schleimbeutel an den Fersen rechts wie links sollte es heute möglichst flach und trotzdem möglichst weit gehen. Möglichst flach geht es am Ufer der Lahn, auf dem Foto zwar nicht zu erkennen, aber ich versichere hiermit: sie verläuft etwa parallel zum Buchrücken und mündet am linken Bildrand in den Rhein. Möglichst weit hieß heute 16 Kilometer, nicht so viel wie erhofft, aber doch genug für's gute Körpergefühl und wenig genug, um den Fersen nicht noch mehr Stress zu bereiten. Damit wird es in dieser Woche nur maximal ein richtig langer Lauf statt der erhofften zwei, was außerdem bedeutet, dass Ende des Monats beim Hunsrück-Marathon bei weitem nicht die Leistung vom Vorjahr drin sein wird. Muss halt München dran glauben
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