Adventliches
Nach den Telefonschafen geht es hier nun wieder etwas beschaulicher zu, jedenfalls was das Läuferische und die Bilder angeht. Läuferisch gibt es derzeit keinerlei Highlights zu berichten — offen gestanden: noch nicht einmal Lowlights Doch dafür erholen sich meine Füße ganz ungemein gut. Sowohl Fersen als auch Zehennägel wirken schon wieder 14 Tage jünger! Der Rest von mir aber wohl eher nicht. Es ist eben doch nicht alles so beschaulich. Für das, was jetzt kommt, erwarte ich nicht unbedingt öffentliche Kommentare. Über Reaktionen auf dem einen oder anderen Wege würde ich mich aber sehr freuen.
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Zwei Schafe in Berlin
Bei dem Titel denke jetzt bitte niemand an Bernd und Sabine Mit dem kleinen Hotel in der Fasanenstraße hatten wir großes Glück: aus dem Hauseingang fällt man praktisch sofort ins Literaturhaus, kann Galerie-Fenster gucken, sich die Kunst daheim vorstellen (Platz hätten wir ja...) und ist schließlich in Nullkommanix quer über den Ku'-damm zum Savignyplatz bei den 12 Aposteln. Retro ist ja angesagt; für mich war's eine Art Retro-Besuch
Sportlich gesehen gab es einen Höhepunkt: die Entspannungsmassage für Nacken- und Schulterbereich durch das mobile Einsatzkommando von neckAttack bei den 12 Aposteln.
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Herbst? Winter ... ? ? ?
Die Hufe sind winterbesohlt, Sabine verfolgt den Wetterbericht hinsichtlich Schneefall- und Eisregen-Grenzen täglich mehrfach — es ist Winter!Winter ist an und für sich ein natürlich negativ belegter Begriff. Aber doch, ja; — andererseits: die Luft ist einfach herrlich draußen (wenn sich denn die Bronchien an die niedrigen Temperaturen gewöhnt haben ...
Meint hier jemand, ich übertriebe, es sei doch noch Herbst, keineswegs Winter????? Nun ja, das kommende Wochenende werde ich in Berlin verbringen. Ich werde mich in die Museen und Galerien retten: es ist Winter
Und auch Enten gehen ins Kloster
Heute war ich nochmal im Kloster Grafschaft, meine Mutter zu besuchen und für ein Weilchen aus den Klostermauern zu entführen. Sie bekommt außer von mir noch eine ganze Menge anderen Besuch: Sohn mit Schwiegertochter, Enkel mit Schwiegerenkelin (heißt das so?), Nachbarin chauffiert vom Vermieter …Besonders erwähnenswert finde ich aber die treuen Besucher, die schon jeden Morgen zur Frühstückszeit vor dem französichen Fenster laut schnatternd darauf aufmerksam machen, dass ihnen die übrigen Brotkrumen zustehen
Ebenso erwähnenswert die Reaktion einer Nonne auf dem Weg zur sonntäglichen Messe beim Anblick der Enten:
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Sabine geht ins Kloster
Nee: in Wirklichkeit ist meine Mutter ins Kloster gegangen — keine Panik also! Und auch meine Mutter hat sich nicht allem Weltlichen abgewandt, sondern lässt dort Lunge und Bronchien in einer Spezialklinik im Kloster Grafschaft untersuchen. Es ging ihr wirklich nicht gut in den letzten Wochen, aber ihr Anblick gestern hat mich zuversichtlich gestimmt, dass es bald wieder aufwärts geht.
Ausnahmsweise habe ich ihr diesmal auch gefallen. Statt: »Kind, bist Du dünn geworden!!!« diesmal: »Du gefällst mir!« Fortschritte in allen Richtungen also
Trainingsanreiz
Heute ist allerheiligster Feiertag in RLP, also Trainingstag für Sabine. Die Wetteraussichten sind allerdings eher trübe; da denke ich eher daran Teewasser aufzusetzen als mir draußen in der feuchten Luft einen schönen Teint zu holen Pakt mit mir selber: ich laufe bis zum Sonnenstudio, wiege mich dort für 20 Minuten in wohliger Wärme und trabe dann heim zu einem schönen heißen Kakao
Und dann anschließend wieder einmal: Autobahn ich komme...

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